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2. 11. 2015

 

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Konzert 2006

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Hier der  Artikel der -Weinheimer Nachrichten- vom 2. Oktober 2006

Gotthilf Fischer hätte Tränen in den Augen gehabt

Publikum macht 30-jähriges Bühnenjubiläum von Ricky King in der Weinheimer Stadthalle zu Konzert mit Familienatmosphäre

(lui) Alles begann 1976: Mit dem Titel "Verde" feierte Ricky King seinen ersten Hit. Seit 30 Jahren ist der deutsche Gitarrist mit individuellem Stil auf nationalen und internationalen Bühnen ein gern gesehener Gast.

Gold- und Platinplatten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie diverse Preise, wie die Goldene Europa, das Goldene Label und die Goldene Stimmgabel belegen Erfolg und Beliebtheit des Künstlers, der seit Jahren mit Mörlenbach seinen Lebensmittelpunkt hier in der Region gewählt hat.

Fans aus Nachbarländern

Aus Anlass des 30-jährigen Bühnenjubiläums fanden sich zahlreiche Fans am Samstag Abend in der ausverkauften Weinheimer Stadthalle ein, um mit ihrem Ricky King ein Fest zu feiern. Autokennzeichen aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz und Österreich auf parkenden Fahrzeugen rund um die Stadthalle bewiesen, dass vielen kein Weg zu weit gewesen war. Das Publikum umfasste mehrere Generationen, vom Kleinkind bis zum Senior war es eine bunte Mischung, und alle 740 Sitzplätze der Stadthalle waren belegt. Ricky King, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Hans Lingenfeld heißt, konnte als wahrscheinlich älteste Besucherin des Abends seine Mutter willkommen heißen. Ebenso zugegen war der international bekannte Musiker Franz Lambert, der mit King immer wieder zusammengearbeitet hat.

Im Nu ausverkauft

Nachdem Ricky King bereits mit tosendem Beifall auf der Bühne begrüßt worden war, zeigte er sich in seiner Ansprache an das Publikum begeistert über die breite Resonanz zu dieser seit etwa einem Jahr geplanten Veranstaltung. Besonders bemerkenswert: Für das Konzert war nur über seine Homepage geworben worden. Bereits im Mai dieses Jahres waren alle Karten restlos ausverkauft.


Mitsingen war ausdrücklich erwünscht, und als der Gitarren-Meister einige Töne von "Verde" anspielte, hatte das Publikum bei der Melodie keine Mühe. Begeistert kommentierte King: "Gotthilf Fischer hätte Tränen in den Augen."


Dann war die Gitarre wieder an der Reihe. Ricky Kings eigener Stil zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die E-Gitarre die Leitstimme übernimmt. Dabei spielt Ricky King die Gitarre nicht nur, er bringt sie sogar zum Singen.

King und King of Rock"n"Roll

Die vielfach ausgezeichnete Musiker ließ es sich nicht nehmen, selbst durch den Abend zu führen. So gab er immer wieder kurze Überleitungen zu den nachfolgenden Stücken und ordnete diese in den zeitlichen Rahmen ihrer Herkunft ein. Die Zuhörer erfuhren, wie verschiedene Stile und Entwicklungen seine eigene künstlerische Tätigkeit beeinflusst hatten. Mit versierter instrumentaler wie vokaler Begleitung präsentierte er ein abwechslungsreiches Programm mit eigenen Stücken wie "Le Reve" oder "Abendstern". Eigene Versionen von beliebten Filmmelodien wie von Dr. Schiwago oder der Love Story bereicherten das Programm.


Wer erwartet hatte, dass Ricky King sich auf das Gitarrenspiel beschränken würde, der wurde an diesem Abend eines besseren belehrt. Immer wieder griff der Künstler zum Mikrofon, um bekannte und beliebte Melodien aus dem deutschen Schlager selbst zu singen. Ein Hommage an Hits des großen Elvis, der, so King, mit seiner Musik seinerzeit die Welt verändert habe, zeigte, dass er seine musikalischen Wurzeln im Rock"n"Roll sieht. In neueren Stücken hat Ricky King Elemente aus der klassischen spanischen Gitarrenmusik verarbeitet, was beim Publikum sehr gut ankam.


Als sich das Konzert nach mehr als zweieinhalb Stunden reiner Spielzeit dem Ende entgegen neigte, zollten die Zuhörer stehend Applaus und ließen King erst nach vier Zugaben von der Bühne.

Star zum Anfassen

Der Gitarrenkünstler zeigte sich als sehr authentischer Künstler ohne Starallüren - eben als Künstler zum Anfassen. So versprach er den Fans nach dem Konzert noch für Autogramme zur Verfügung zu stehen oder auch zum Abschied die Hand zu schütteln. Neben seiner Leistung als Musiker und Arrangeur ist sicher diese Nähe zum Publikum der Grund für seine Beliebtheit und der Treue seiner Fans. Diese machten den Abend zu einer stimmigen Veranstaltung in nahezu familiärer Atmosphäre.